Die Bewässerung wurde im 19. Jahrhundert vom belgischen Staat angelegt, um die kargen Sandböden in der Region Campine zu bewässern. Das ausgeklügelte Bewässerungssystem, genannt "Witteren" und als UNESCO-Welterbe anerkannt, schuf fruchtbares Grasland, auf dem Heu für die Viehzucht angebaut wurde. Die Bewässerung ist somit ein stummer Zeuge der reichen landwirtschaftlichen Geschichte der Region Kempen.
Eine Quelle der Artenvielfalt
Die Watering beherbergt eine unglaubliche Vielfalt an Pflanzen und Tieren: Mehr als 350 verschiedene Pflanzenarten und 120 Vogelarten sind hier beheimatet. Damit ist die Watering ein wichtiges Naturschutzgebiet und ein Hotspot für die Artenvielfalt.
Wateringhuis
Das Wateringhuis beherbergt Ausstellungen über die Entstehung und Bewirtschaftung von "De Vloeiweiden" in der Watering und über die reiche Fauna und Flora. Anhand eines Modells wird das Bewässerungssystem anschaulich dargestellt.
Das Wateringhuis ist jeden ersten Sonntagnachmittag im Monat von 14.00 bis 18.00 Uhr geöffnet.









